Kuhmilcheiweißallergie bei Kindern erkennen

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Lange Zeit galt Milch für Kinder als wichtige Vitamin- und Energiequelle. Das enthaltene Vitamin D wirkt sich positiv auf die Mineralisierung von Knochen und Zähnen aus. Gleichzeitig verleiht das Getränk dem Körper Energie. Allerdings klagen einige Sprösslinge nach dem Genuss der weißen Flüssigkeit über Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen. Beide Komplikationen stellen Hinweise auf eine Kuhmilchallergie dar.

Warum entstehen allergische Reaktionen gegen Kuhmilch?

Bei der Allergie gegen Kuhmilch handelt es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Betroffene Kinder reagieren allergisch auf die in der Milch enthaltenen Eiweiße. Dementsprechend verspüren sie auch beim Genuss von Milchprodukten unangenehme Nebenwirkungen. Tritt das Krankheitsbild auf, zeigen sich unterschiedliche Anzeichen. Bei den Sprösslingen unterscheiden sich Ausprägung und Art der Erkennungszeichen. Bei einigen betroffenen Konsumenten entstehen die Reaktionen direkt nach der Milchaufnahme.

Andere Kinder bemerken mehrere Tage später ein unerklärbares Unwohlsein. Die Kuhmilchallergie betrifft zudem verschiedene Organsysteme. Zu diesen zählen:

  • der Magen-Darm-Trakt,
  • die Atemwege,
  • die Haut.

Bei Säuglingen und Kleinkindern besteht die allergische Reaktion als häufigste Allergieart. Sie tritt bei 7,5 Prozent der Sprösslinge unter vier Jahren auf. Oftmals macht sich die Unverträglichkeit der Milcheiweiße im Babyalter bemerkbar. Die betreffenden Kinder neigen zu Blähungen oder Durchfall nach dem Trinken der Milch. Gleiches geschieht beispielsweise, wenn sie Joghurt oder Käse zu sich nehmen.

Allerdings fällt es schwer, entsprechende Symptome der Kuhmilchallergie zuzuordnen. Der Grund besteht in der häufigen Zeitverzögerung der Beschwerden. Ebenfalls glauben viele Eltern, ihr Nachwuchs leide an einer Milchzuckerunverträglichkeit. Diese entsteht bei Säuglingen in den seltensten Fällen.

Gibt es Erkennungsmerkmale der Kuhmilchallergie bei Kindern?

Ein eindeutiger Test, um die Allergie zu diagnostizieren, existiert nicht. Aus dem Grund bleibt die Kuhmilchallergie bei vielen Kindern für lange Zeit unentdeckt. Um die auftretenden Symptome der allergischen Reaktion zuzuordnen, eignet sich ein Besuch beim Kinderarzt. Beispielsweise entnimmt dieser den Sprösslingen eine Blutprobe, um Antiallergene nachzuweisen. Diese körpereigenen Abwehrstoffe befinden sich im Blut, sobald der Organismus Allergene identifiziert. Bei der Allergie gegen Kuhmilch nimmt das Milcheiweiß die Rolle des Allergens ein.

Die Anzeichen der gesundheitlichen Komplikation beginnen in der Regel harmlos. Die betroffenen Kinder bilden verstärkten Milchschorf. Ebenso leiden sie unter Koliken. Im Laufe der Zeit verstärken sich die Symptome. In schweren Fällen erleiden die Betroffenen starke Magenschmerzen und Atembeschwerden. Ein allergischer Schock tritt selten auf. Allerdings reichen leichte Beschwerden, um das schwache Immunsystem der Kleinkinder zu erschüttern. In der Folge können Infektionen und schwerwiegende Krankheiten auftreten.

Wie erfolgt die Behandlung der Allergie?

Bei der Kuhmilchallergie vermeiden Eltern Krankheitssymptome, indem sie ihren Kindern keine Kuhmilch zuführen. Die in dem Getränk enthaltenen Vitamine und Spurenelemente sollten sie dem Nachwuchs anderweitig zur Verfügung stellen. Beispielsweise stellt Mandelmilch eine Alternative zu dem tierischen Lebensmittel dar.

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