Depressionen bei Kindern

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Es kann schon mal vorkommen, dass gerade Jugendliche sich antriebslos, geradezu depressiv verhalten. Doch was macht man als Elternteil, wenn das Kind sogar schon vor Beginn der Pubertät Anzeichen einer Depression zeigt? Tatsächlich sind auch einige jüngere Kinder von depressiven Störungen betroffen. Das Problem hierbei: sie können nicht komplett so behandelt werden wie Erwachsene mit einer ähnlichen Störung, weil die Ursachen und Reaktionsmuster oftmals ganz anders sind. Insgesamt gehören die Erkrankungen, die als depressive Störungen bezeichnet werden, zu den häufigsten psychischen Krankheiten auf der ganzen Welt. Wie die WHO mitteilt, leiden etwa 121 Millionen Menschen darunter.

Professionelle Hilfe suchen

Es mag nicht in jedem Fall auffallen, doch diese Störungen treten oftmals schon in einem jungen Alter auf. Insgesamt sind vor der Pubertät in offiziellen Zahlen bereits drei Prozent der Kinder und nach der Pubertät sechs Prozent betroffen. Da die depressiven Störungen sich schnell zu einer chronischen Krankheit auswachsen und schwere psychosoziale Folgen haben können, liegt es an den Eltern, sich in einem solchen Fall professionelle Hilfe zu suchen, beispielsweise bei einer Kinderpsychotherapie in Berlin oder anderen Städten. Eine ambulante Behandlung wird bei Kindern in den meisten Fällen empfohlen. Stationäre Aufenthalte sind nur dann nötig, wenn die Kinder den Alltag, also das bloße Aufstehen, zur Schule gehen und Essen und Trinken, nicht mehr bewältigen können.

Die richtige Diagnose zählt

Wichtig ist bei einer Behandlung außerdem, dass die depressive Störung korrekt diagnostiziert wird, um eine Klassifikation nach bestimmten Kriterien gewährleisten zu können. Handelt es sich nur um eine leichte depressive Störung, dann muss ganz anders gehandelt werden als bei einem schwerwiegenderen Fall. Egal wie schwer die Depression, auch bei Kindern muss innerhalb eines gewissen Zeitraums mit Rückfällen gerechnet werden. Wer meint, schon alles überstanden zu haben, wird oftmals noch ein weiteres Mal vor eine Herausforderung gestellt, sowohl die Kinder als auch die Eltern.

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